Ist die A- oder die B-Metro älter?
Die erste U-Bahn-Station in Rom sollte den Bahnhof Termini mit EUR verbinden . Die am 9. Februar 1955 eingeweihte ursprüngliche Strecke, die damals als „E42-Bahn“ bezeichnet wurde, erreichte das EUR-Gebiet (damals E42 genannt), den neuen Stadtteil, der für die Weltausstellung 1942 geplant war, die jedoch aufgrund des Zweiten Weltkriegs nicht stattfand.
Die Geschichte der Metro in Rom
Die Arbeiten an dieser Linie begannen in den 1930er Jahren unter dem faschistischen Regime, wurden jedoch durch den Krieg unterbrochen, in dessen Verlauf viele Tunnel als Luftschutzbunker genutzt wurden. Der Bau wurde erst 1948 wieder aufgenommen und 1955 mit der offiziellen Einweihung durch Staatspräsident Luigi Einaudi und Kardinalvikar Clemente Micara abgeschlossen. Damals war es die erste unterirdische Eisenbahn nicht nur in Rom, sondern in ganz Italien.
Diese erste Linie, die später in Linie B umbenannt wurde, war der erste Schritt eines Metroprojekts, das sich nur sehr langsam entwickeln sollte: Die zweite Linie, die Linie A, wurde fünfundzwanzig Jahre später, 1980, eingeweiht und verband Ottaviano mit Cinecittà; zehn Jahre später erreichte die Metro B Rebibbia; die dritte Linie, die Linie C, wurde erst 2015 eröffnet, wobei einige Abschnitte noch nicht fertiggestellt sind. Sie verbindet den Bahnhof Termini mit dem EUR-Viertel.
Trotz der Verzögerung im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten war Rom in Italien ein Vorreiter bei der Einführung des U-Bahn-Systems, das heute drei in Betrieb befindliche Linien und eine vierte, noch in Planung befindliche Linie umfasst.
Die nächsten Stationen der Metro C
Die ursprünglich für September 2025 vorgesehene Eröffnung der Stationen Colosseo und Porta Metronia der römischen Metro C wurde aufgrund der Verlängerung der Abnahme- und technischen Testarbeiten verschoben, die sich über den gesamten Sommer erstrecken werden und voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein werden.
Die Arbeiten am Abschnitt T3, der San Giovanni mit den beiden neuen Haltestellen verbindet, begannen im Jahr 2013 und haben sich seitdem mehrfach verzögert, unter anderem wegen der Entdeckung wichtiger archäologischer Funde wie einer römischen Kaserne, die bei Ausgrabungen gefunden wurden und eine sorgfältige Gestaltung des unterirdischen Museums erforderlich machten. Darüber hinaus hat die jüngste Umbenennung der Bahnhöfe zu kostspieligen und komplexen Aktualisierungen des Zugmanagementsystems geführt, was den Fahrplan weiter beeinträchtigt.
Die Bahnhöfe werden nicht nur strategische Umsteigepunkte sein, sondern auch unterirdische Museumsräume.