Der Frühling verwandelt Rom in eine kleine Ecke des Landes der aufgehenden Sonne: Die Stadt bereitet sich nämlich darauf vor, Hanami zu feiern, die alte japanische Tradition, die Kirschblüte (Sakura) zu bewundern. Dieses Schauspiel, Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens, ist kein japanisches Exklusivrecht, sondern kann auch in der Hauptstadt intensiv erlebt werden.
Hanami bedeutet „Blüten betrachten“ und regt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und die Verbindung zur Natur an.
Hier sind die Orte, die man nicht verpassen sollte, um in diese rosa Wolke in der Hauptstadt einzutauchen

Wo kann man in Rom Kirschblüten sehen? Wir können nicht anders, als beim Laghetto dell’EUR zu starten: der Passeggiata del Giappone. Er ist der symbolische Ort des römischen Hanami. Der Weg, der am Wasserbecken entlangführt, beherbergt zahlreiche Exemplare, die 1959 von der Stadt Tokio als Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Ländern geschenkt wurden. Der Höhepunkt der Blütezeit für 2026 wird zwischen dem 30. März und dem 10. April erwartet.
Der zweite Ort, den wir empfehlen, istdas Japanische Kulturinstitut im Herzen des Stadtteils Parioli, eine echte Oase der Ruhe. Im Inneren gibt’s einen traditionellen Garten, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Der Zugang zum Garten ist kostenlos, sodass man die Blüte in einer authentisch japanischen Architektur- und Landschaftsumgebung genießen kann.
Und wie jedes Jahr gibt’sim Botanischen Garten von Rom (Trastevere), der sich innerhalb der Mauern der Universität „La Sapienza“ befindet, einen speziellen Bereich, der Japan gewidmet ist. In Zusammenarbeit mit dem Festival del Verde e del Paesaggio wurde die Sonderveranstaltung„Hanami all’Orto Botanico” organisiert. Die Termine im April sind noch nicht bekannt, aber normalerweise gibt es bei dieser Veranstaltung verschiedene Aktivitäten: Buchvorstellungen, Manga, Führungen, Waldbaden, Trommelmusik und vieles mehr. In diesem Fall ist der Eintritt nicht kostenlos. Das Ticket kann verschiedene Workshops beinhalten.