Auch wenn die erwartete Mondfinsternis von Europa aus nicht zu sehen war (sie blieb Amerika, Asien und Ozeanien vorbehalten), bietet die Hauptstadt eine perfekte natürliche Kulisse, um das Schauspiel des Vollmonds zu genießen.
Hier findest du alles, was du über diese Nacht am Dienstag, dem 3. März, wissen musst.
Warum haben wir den „Blutmond” nicht gesehen?

Der Begriff „Blutmond” bezieht sich auf die totale Mondfinsternis, den Moment, in dem unser Mond dunkelrot wird, wenn er durch den Schatten unseres Planeten zieht. In diesem Fall fungiert die Erde als Schutzschild zwischen Sonne und Mond. Unsere Atmosphäre wirkt wie ein natürlicher Filter: Sie streut das blaue Licht und lässt nur die roten Farbtöne durch, die zur Mondscheibe abgelenkt werden. Genau dieses „überlebende” Licht färbt den Mond in die kupferrote Farbe, die wir „Blutmond” nennen. Leider sind wir in Italien wegen unserer Lage nicht in der Zone, wo man das sehen kann. Du kannst es aber über Plattformen wie The Virtual Telescope Project anschauen.
Der Wurm-Mond
Auch wenn es keine Finsternis gibt, wird der Mond in dieser Nacht voll erscheinen. Wenn du den Wurm-Mond vor der Kulisse der Ewigen Stadt sehen möchtest, solltest du dein Objektiv hierhin richten.
Das Kolosseum: Von der neuen Aussichtsplattform aus ist das Spektakel ein Muss.
Trinità dei Monti (Spanische Treppe): Eine natürliche Filmkulisse. Von der Spitze der Treppe aus kannst du den Mond über den Dächern des Stadtzentrums einfangen. Es ist der perfekte Ort für alle, die den Charme des Nachthimmels mit der zeitlosen Eleganz der Hauptstadt verbinden möchten.
Der Pincio (Villa Borghese): Ein zeitloser Klassiker. Der Blick auf die Piazza del Popolo bietet einen weiten Horizont, ideal, um den Mond ohne allzu viele Sichtbehinderungen über den Dächern Roms aufgehen zu sehen.
