Im pulsierenden Herzen Roms, am Corso d’Italia 37/D, entsteht eine neue und bedeutende kulturelle Einrichtung: das MAM – Media Art Museum. Entstanden aus einem ehrgeizigen Projekt, das von Flyer new media konzipiert und kuratiert wurde, ist das MAM nicht nur ein einfacher temporärer Ausstellungsraum, sondern etabliert sich von Anfang an als neues, dauerhaftes Zuhause, das ganz der Medienkunst gewidmet ist.
In einer Stadt, die historisch und untrennbar mit der klassischen Kunst verbunden ist, stellt das MAM einen Bruch dar, einen Hauch von Innovation und eine solide Brücke in die Zukunft der visuellen und technologischen Kreativität. Seine Mission ist klar und radikal: die Art und Weise neu zu definieren, wie das Publikum mit künstlerischem Ausdruck interagiert, und den Museumsbesuch von einer rein kontemplativen Erfahrung in ein totales, körperliches und multisensorisches Eintauchen zu verwandeln.
Das wahre Aushängeschild dieser neuen Museumseinrichtung und das Manifest ihrer Philosophie ist zweifellos ihr monumentaler immersiver Saal. Dieser gut 300 Quadratmeter große Raum ist das Herzstück des Erlebnisses, das das MAM bietet. In seinem Inneren verschwinden die traditionellen architektonischen Grenzen buchstäblich: Wände und Boden verschmelzen zu einem einzigen, riesigen audiovisuellen Raum, in dem Bilder und Ton die Besucher vollständig umhüllen.
22 Oktober 2026 11:00 + mehr Daten
Corso d'Italia, 37
HyperMedia im Oktober: Hol dir deine Tickets
Um sich der breiten Öffentlichkeit vorzustellen, hat das MAM beschlossen, seine Räumlichkeiten mit „HyperMedia“ zu eröffnen – einer Ausstellung, die als regelrechtes Manifest für das Museum dient (zu sehen vom 9. Oktober 2026 bis Ende Mai 2027). Mit dieser Ausstellung unterstreicht das Museum seine Rolle als Archiv und Labor und zeichnet dabei die über zwanzigjährige Entwicklung der digitalen Kreativität nach.
So wird das MAM zu dem Ort, an dem die Pioniere der digitalen Kultur und der allerersten Netzkunst in Echtzeit mit den zeitgenössischsten Ausdrucksformen in Dialog treten – von interaktiven Installationen über künstliche Intelligenz bis hin zur generativen Kunst.
Indem es Kreative und Werke aus sage und schreibe 11 verschiedenen Ländern – darunter die USA, Australien, Frankreich, die Niederlande und die Türkei – beherbergt, positioniert sich die Institution sofort als globaler Knotenpunkt für Experimente.
Ein perfektes Beispiel dafür ist die Einbeziehung von Werken wie„Hypnagogia“ der Italienerin Alice Felloni, die die technischen Fähigkeiten des Museums unter Beweis stellen, eine instabile mentale Landschaft in einen erkundbaren physischen Raum zu verwandeln. Doch das MAM ist viel mehr als nur eine Sammlung oder ein Ort für Langzeitausstellungen.

Das Museum als kultureller Knotenpunkt
Schon in den ersten Monaten seines Bestehens im Herbst 2026 wird das Museum seine Türen öffnen, um Veranstaltungen von weltweiter Bedeutung zu beherbergen, wie die 27. Ausgabe des LPM (Live Performers Meeting), das Live Cinema Festival (LCF) und das Fotonica Festival. Mit einer Tageskarte für 20 Euro für seine Veranstaltungen will das Museum die Spitzenleistungen technologischer Innovation zugänglich machen.
22 Oktober 2026 11:00 + mehr Daten
Corso d'Italia, 37