Jahrelang klang ihre Heimkehr wie das Klappern der Kopfsteinpflaster im Ghetto: eine Wohnung im obersten Stockwerk eines historischen Gebäudes, nur einen Katzensprung von der Synagoge und dem Portico d’Ottavia entfernt.
Francesca Fagnani nannte es „eine Höhle“. Jetzt zieht die Höhle nach Nord-Rom um.
Für Mentana sind es Wochen voller Umzüge: Vor drei Tagen hat er angekündigt, dass er am 23. Dezember seine letzte Ausgabe von „Tg La7“ moderieren wird.
Und der Stadtteil Parioli ist, wie wir noch sehen werden, für ihn nicht gerade Neuland.
Penthouse, Super-Penthouse und eine Vergangenheit bei der INPS: Wie sieht das Haus von Mentana und Fagnani aus (und wie viel ist es wert)?
Die Wohnung befindet sich in einem Teil des Stadtviertels, der historisch zum Immobilienbestand des INPS gehört, und wird derzeit noch renoviert.
Der Preis entspricht den aktuellen Marktpreisen im Stadtteil Parioli. Im Juli 2026 lagen die Preise im Gebiet Parioli-Flaminio im Durchschnitt bei 6.733 Euro pro Quadratmeter, fast doppelt so hoch wie der römische Durchschnitt: Damit gehört die Wohnung nun voll und ganz zum Club der Millionen-Immobilien in Rom.
In der Zwischenzeit macht sich das Paar schon mal an das Leben als Anwohner gewöhnt: Man hat die beiden schon mehrmals in der Gegend beim Spaziergang mit einem Hund gesehen.
Was die Zeit nach La7 angeht, hat sich Mentana hingegen noch nicht festgelegt.
Von den Kopfsteinpflasterstraßen des Ghettos zu den Alleen im Norden Roms: Wo wird das Paar Mentana und Fagnani in Rom wohnen?
Das ist ein Sprung, den man in Rom spürt. Man wechselt vom historischen Zentrum in das symbolträchtige Viertel im Norden Roms, das den „Pariolini“ ihren Namen gegeben hat und seit Jahrzehnten auf den Karten der Promi-Wohnsitze in Rom zu finden ist.
Anstelle der Gassen gibt es hier von Bäumen gesäumte Alleen wie die Viale dei Parioli, die von der Piazza Ungheria bis zur Villa Glori und zur Acqua Acetosa führt.
Dann gibt es noch die Villa Ada, in der sogar der für die Königsfamilie erbaute Luftschutzbunker erhalten ist.
Wenn du einen Ausflug in die „nahe Zukunft“ machen willst, ist die günstigste U-Bahn-Station „Flaminio“ auf der Linie A.
Nachbarn vom roten Teppich: Wer wohnt heute im Stadtteil Parioli?
Wenn du an Parioli denkst, stellst du dir Stille und makellose kleine Villen vor. Dann entdeckst du die Via Ristori, eine kleine Straße, die einen Halbkreis beschreibt und wieder zum Ausgangspunkt zurückführt.
Hier, in einem kleinen Haus, wohnen Sergio Castellitto, einer der Darsteller von „Cambiare l’acqua ai fiori“, der diesen Oktober auf dem Filmfestival in Rom Premiere feierte, und die Schriftstellerin Margaret Mazzantini.
Das Theater, das heute den Namen Costanzo trägt: Mentanas früherer Wohnsitz im Stadtteil Parioli
Für Mentana ist der Stadtteil Parioli nichts Neues. Das Teatro Parioli, das heute Teatro Parioli Costanzo heißt, ist die Bühne, auf der Maurizio Costanzo jahrelang seine Sendung aufgezeichnet hat.
Und dort moderierte Mentana gemeinsam mit ihm eine Sondersendung mit drei Legenden des italienischen Kinos: Alberto Sordi, Monica Vitti und Vittorio Gassman, die als „Die drei Tenöre“ bezeichnet wurden.
Diesmal kehrt er als Bewohner zurück: keine Bühne, nur ein Hund an der Leine und ein Penthouse, dessen Renovierung noch abgeschlossen werden muss.