Die Villa Mondragone ist ein Juwel inmitten der Hügel von Monte Porzio Catone, nur wenige Schritte von Frascati entfernt. Sie ist eine der beeindruckendsten und historisch bedeutendsten Villen der Tusculana und nicht nur für ihre Architektur bekannt, sondern auch dafür, dass sie die „Zeit” buchstäblich verändert hat: Genau hier unterzeichnete Papst Gregor XIII. 1582 die Bulle Inter gravissimas und schuf damit den Gregorianischen Kalender, den wir noch heute verwenden. Heute ist die Villa ein Kongresszentrum und Repräsentationsort der Universität „Tor Vergata” in Rom. Bei speziellen Führungen kann man die Fresken, den majestätischen Geheimgarten und den Portico del Vasanzio bewundern.
Besuchskalender für März 2026
Wenn du in die Geschichte und Schönheit dieses Ortes eintauchen möchtest, findest du hier die nächsten Termine:
- 15. März 10:30 und 15:00 Uhr
- 22. März 10:30 und 15:00 Uhr
- 28. März 10:30 und 15:00 Uhr
💳 Infos zu Tickets und Bezahlung: Die Bezahlung der Tickets erfolgt nur über P.O.S. (Bargeld wird nicht akzeptiert). Erwachsene: 10 € Ermäßigt (11 – 17 Jahre): 5 € Kinder (bis 10 Jahre): Kostenlos
📍 Anfahrt und Kontakt: Die Villa hat eine super Lage mit toller Aussicht und einen großen kostenlosen Parkplatz für Besucher. Adresse: Via Frascati 51, Monte Porzio Catone (RM). Telefon: 06 94019400. E-Mail: info@villamondragone.itS
Ein kleiner Tipp: Der Blick auf Rom von der Terrasse der Villa ist atemberaubend, besonders an klaren Märztagen. Bring deine Kamera mit!

Warum klingt die Geschichte des Voynich-Manuskripts in der Villa Mondragone wie aus einem Roman von Dan Brown?
Das Voynich-Manuskript gilt als das „mysteriöseste Buch der Welt“: Es ist ein illustrierter Kodex aus dem 15. Jahrhundert, der in einer Schrift geschrieben ist , die seit 600 Jahren niemand entschlüsseln konnte. Erst vor ein paar Jahren behauptete die Forscherin Matarrese, das Rätsel des Manuskripts gelöst zu haben: Sie entdeckte die Sprache, das Studienobjekt und das Entstehungsjahr.
Was ist die Geschichte des Manuskripts?
Alles passierte im Jahr 1912. Damals gehörte die Villa den Jesuiten, die sie als Internat (das Nobile Collegio Mondragone) nutzten. Um die Kosten für die Restaurierung des Gebäudes zu decken, beschlossen die Ordensbrüder, einige ihrer wertvollen alten Bücher diskret zu verkaufen. Wilfrid Voynich, ein Antiquar und Händler seltener Bücher polnischer Herkunft, besuchte die Villa und kaufte etwa 30 Manuskripte. Unter diesen befand sich eines, das ihn verblüffte: Seiten voller nicht existierender oder unbekannter Pflanzen. Bizarre astronomische und kosmologische Diagramme. Alles in einem flüssigen, eleganten, aber völlig unverständlichen Alphabet geschrieben.
Das Originalmanuskript ist jetzt in der Beinecke Rare Book & Manuscript Library der Yale University.